Deepfakes

Deepfake löschen lassen

Ein KI-generiertes Bild, Video oder eine Stimme zeigt Sie in einer Szene, die nie stattgefunden hat? Wir finden den Inhalt, lassen ihn bei Plattformen und Google löschen und suchen jede Woche nach Kopien. In der EU müssen Plattformen Meldungen nach dem Digital Services Act sorgfältig bearbeiten.

  • Ein Mensch prüft jede Meldung
  • Festpreis, unbegrenzte Löschanträge
  • Geld zurück, wenn wir nichts tun können

Was ist ein Deepfake?

Ein Deepfake (auch „Deep Fake“) ist ein Bild, Video oder eine Tonaufnahme, die ein KI-Modell erzeugt oder bearbeitet hat. Eine echte Person scheint darin etwas zu sagen oder zu tun, was sie nie gesagt oder getan hat. Früher brauchte man dafür Fachwissen. Heute schaffen Apps das in Sekunden, mit einem einzigen Foto oder wenigen Sekunden Stimme.

Das Phänomen wächst schnell: Laut dem Identitätsprüfer Sumsub stiegen Betrugsversuche mit Deepfakes zwischen dem ersten Quartal 2024 und dem ersten Quartal 2025 in Europa um 900 % und in Nordamerika um 1.100 %.

Die wichtigsten Arten von Deepfakes

  • Face Swaps: Ihr Gesicht auf dem Körper einer anderen Person, in einem Foto oder Video.
  • Intime Deepfakes („Deepnudes“): gefälschte Nackt- oder Sexbilder aus ganz normalen Fotos. Die häufigste und schädlichste Form. Zum Ratgeber.
  • Geklonte Stimmen: Ihre Stimme, imitiert in einer Nachricht, einem Video oder einem Anruf. Zum Ratgeber.
  • Fake-Werbung: Ihr Gesicht, manchmal animiert, wirbt für eine falsche Geldanlage oder ein Produkt. Zum Ratgeber.
  • Manipulierte Videos: echte Aufnahmen mit veränderten Worten oder Gesten.

Warum ein Deepfake schnelles Handeln braucht

Ihr Ruf

Einmal geteilt und von Google erfasst, taucht die Fälschung bei jeder Suche nach Ihrem Namen auf.

Ihre Würde

Ein intimer Deepfake ist Missbrauch, auch wenn alle wissen, dass er gefälscht ist.

Erpressung und Betrug

Fälschungen dienen dazu, Sie unter Druck zu setzen oder Ihr Umfeld zu täuschen.

Ihr Wohlbefinden

Stress, Scham, schlaflose Nächte: Formulare und Absagen nicht allein durchstehen zu müssen, zählt.

Vertrauen

Kunden, Arbeitgeber, Follower: Je weiter es sich verbreitet, desto schwerer ist die Wahrheit wiederherzustellen.

Kopien

Jede Stunde online bringt neue Screenshots und Uploads auf anderen Seiten.

Kostenlose Ersteinschätzung

Passiert Ihnen das gerade?

Schildern Sie uns kurz, was los ist. Ein Mensch liest Ihre Nachricht und sagt Ihnen, was möglich ist. Kostenlos und unverbindlich.

  • Antwort innerhalb von 24 Stunden
  • Von einem Menschen gelesen, vertraulich
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Notfall? Mit unserem Notfall-Einsatz antwortet Ihnen ein Mensch innerhalb einer Stunde, von 8 Uhr bis 22 Uhr (Pariser Zeit). Zum Notfall-Einsatz

Senden Sie uns niemals ein intimes Bild. Ein Link oder eine Beschreibung genügt.

So lassen wir Ihre Deepfakes löschen

Umgekehrte Bildersuche

Mit Ihrer Einwilligung suchen wir per umgekehrter Bildersuche (Google Lens, Bing) nach Kopien Ihrer Fotos.

Prüfung durch einen Menschen

Ein Mensch prüft jeden Fund vor der Meldung. Keine missbräuchlichen Meldungen, mehr Löschungen.

Datierte Beweise

Jede Seite wird vor der Meldung mit Datum gesichert. So bleibt der Beweis auch nach der Löschung erhalten.

Meldungen mit der richtigen Begründung

Intime Bilder ohne Einwilligung, KI-generierte Inhalte, Identitätsmissbrauch, personenbezogene Daten: Jede Meldung nennt die passende Regel (DSA, DSGVO, Recht am eigenen Bild, Plattformregeln).

Auslistung aus Suchmaschinen

Anträge bei Google und Bing, damit der Inhalt bei der Suche nach Ihrem Namen nicht mehr erscheint.

Jede Woche neue Suchen

Wir suchen jede Woche erneut und prüfen jeden neuen Link, den Sie uns schicken. Jede gefundene Kopie wird ebenfalls bearbeitet.

Wo wir melden

Instagram, Facebook, TikTok, YouTube, X, Snapchat, LinkedIn, Telegram, Discord, Reddit, Google, Marktplätze, Foren und Websites. Woanders gefunden? Schicken Sie uns den Link: Wir finden heraus, wo er gemeldet werden muss.

Was das Gesetz sagt

WoRegelWas das für Sie bedeutet
DeutschlandRecht am eigenen Bild (§§ 22, 33 KUG)Bildnisse einer Person dürfen grundsätzlich nur mit ihrer Einwilligung verbreitet werden. Ein Verstoß kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden, auf Strafantrag.
Europäische UnionDigital Services ActHosting-Dienste müssen ein Melde- und Abhilfeverfahren anbieten und Meldungen rechtswidriger Inhalte sorgfältig bearbeiten. Online-Plattformen, außer Klein- und Kleinstunternehmen, müssen eine interne Beschwerde ermöglichen.
Europäische UnionKI-Verordnung, Artikel 50Seit dem 2. August 2026 müssen Deepfakes als KI-generiert oder manipuliert gekennzeichnet sein.
Österreich§ 107c StGBFortgesetzte Belästigung über Telekommunikation, auch durch das Verbreiten intimer Bilder ohne Zustimmung: bis zu einem Jahr, in schweren Fällen bis zu drei Jahre.
SchweizArt. 197a StGBDas Weitergeben nicht öffentlicher sexueller Inhalte ohne Zustimmung ist strafbar. Ob das auch für Deepfakes gilt, ist umstritten.

Ein eigener Deepfake-Straftatbestand ist in Deutschland geplant, aber (Stand Oktober 2026) noch nicht in Kraft. Die Regeln der Plattformen gehen meist weiter als das Gesetz: Die meisten großen Netzwerke verbieten intime Bilder ohne Einwilligung und täuschende KI-Inhalte ausdrücklich. Zu unserem Ratgeber Deepfake und Gesetz.

Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung. Für eine Beratung zu Ihrem Fall wenden Sie sich an einen Anwalt in Ihrem Land: Wir vermitteln Ihnen gern einen.

Für wen

Creator und Influencer

Ihr Gesicht ist Ihr Arbeitswerkzeug und das häufigste Ziel.

Personen des öffentlichen Lebens

Journalisten, Politiker, Sportler: Sichtbarkeit zieht Fälschungen an.

Künstler und Schauspieler

Ihr Bild und Ihre Stimme verdienen denselben Schutz wie Ihr Werk.

Führungskräfte und Unternehmen

Falsche Aussagen, falsche Ankündigungen, CEO-Fraud: siehe unseren Markenschutz.

Agenturen

Schützen Sie alle Talente, die Sie vertreten, mit einem eigenen Fallprotokoll pro Person.

Alle Betroffenen

Sie müssen nicht berühmt sein: Die meisten intimen Deepfakes treffen Privatpersonen.

Häufige Fragen

Wie lasse ich einen Deepfake von mir löschen?
Melden Sie ihn bei jeder Plattform, auf der er liegt, mit dem genauesten Grund, beantragen Sie die Entfernung bei Google, haken Sie ohne Antwort nach und achten Sie danach auf Kopien. Wir übernehmen das alles für Sie, und Sie müssen den Inhalt nie wieder ansehen.
Wie entstehen Deepfakes?
Mit generativen KI-Modellen, die die Merkmale eines Gesichts oder einer Stimme aus Fotos, Videos oder Aufnahmen lernen, oft aus sozialen Netzwerken.
Sind Deepfakes strafbar?
Das hängt vom Land und vom Inhalt ab. In Deutschland schützt vor allem das Recht am eigenen Bild; ein eigener Deepfake-Straftatbestand ist geplant, aber noch nicht in Kraft. Sexuelle Deepfakes ohne Einwilligung verbieten alle großen Plattformen in ihren Regeln.
Wie finden Sie Deepfakes?
Über die Suche nach Ihrem Namen und Ihren Benutzernamen, per umgekehrter Bildersuche (mit Ihrer Einwilligung) und über die Links, die Sie uns schicken. Ein Mensch prüft jeden Fund, bevor etwas gemeldet wird.
Wie lange dauert die Löschung?
Die ersten Meldungen reichen wir innerhalb von 24 Stunden ein (mit der Option Priorität am selben Tag). Große Plattformen reagieren oft innerhalb von Stunden oder Tagen. Kleinere Seiten brauchen mehr Nachdruck. Die Entscheidung trifft die Plattform.
Was kostet es, einen Deepfake löschen zu lassen?
Ein Abo mit unbegrenzten Löschanträgen: 99 € pro Monat ohne Mindestlaufzeit, 499 € für 6 Monate oder 899 € für 12 Monate.
Kann ich Anzeige bei der Polizei erstatten?
Ja, und das ist oft sinnvoll. Unsere datierten Sicherungen können Sie Ihrer Anzeige beilegen.
Welche Plattformen decken Sie ab?
Die großen sozialen Netzwerke, Foren, Videoportale, Messenger wie Telegram und Suchmaschinen: Dort reichen wir Meldungen ein. Unsere Suchen laufen über Google, Bing und soziale Netzwerke; für einen Kanal oder eine Gruppe schicken Sie uns den Link.

Handeln Sie heute gegen Deepfakes

Jeder Tag online vervielfacht die Kopien. Starten Sie Ihren Schutz: Wir reichen die ersten Meldungen innerhalb von 24 Stunden ein.

Schutz starten

Quellen

  1. Sumsub, Daten zu Identitätsbetrug 2025, berichtet von GPO Magazine (auf Französisch)
  2. § 33 Kunsturhebergesetz (KUG), dejure.org
  3. BMJV, Gesetz gegen digitale Gewalt (Referentenentwurf, 17. April 2026)
  4. Verordnung (EU) 2022/2065, Digital Services Act, EUR-Lex
  5. Verordnung (EU) 2024/1689, KI-Verordnung (AI Act), EUR-Lex
  6. Verordnung (EU) 2016/679, DSGVO, EUR-Lex
  7. § 107c StGB (Österreich), JUSLINE
  8. Art. 197a StGB (Schweiz), digilaw.ch
  9. Google, „Persönliche sexuelle Inhalte aus der Google Suche entfernen“