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Wo Ihre Inhalte landen

Abo-Inhalte leaken meist über einen Abonnenten, der sie herunterlädt und weiterverbreitet. Danach tauchen sie in Leak-Foren, Telegram-Kanälen, Reddit-Communities, auf Spiegelseiten und in der Google-Bildersuche zu Ihrem Nutzernamen auf. Leaks kosten Sie Abonnenten und legen manchmal Ihre echte Identität offen.

Die ersten Schritte

  1. Sichern Sie Beweise für jede Kopie:
    • die genaue Adresse (URL) jeder Seite, jedes Beitrags oder Kanals;
    • einen Screenshot, auf dem Inhalt, Adresse und Datum zu sehen sind;
    • den Namen des Accounts oder der Website, die den Inhalt verbreitet, und das Datum der Veröffentlichung.
  2. Senden Sie einen urheberrechtlichen Löschantrag (DMCA-Takedown-Notice) an jede Website: Ihre Inhalte sind geschützte Werke, und Sie müssen dafür nichts registrieren.
  3. Melden Sie Telegram-Kanäle in der App und wegen Urheberrecht per E-Mail an dmca@telegram.org.
  4. Lassen Sie die Seiten bei Google auslisten, zuerst die, die bei der Suche nach Ihrem Nutzernamen erscheinen.
  5. Informieren Sie die Plattform, auf der Sie verkaufen: Sie kann den Abonnenten-Account hinter dem Leak finden und sperren.

Was Plattformen tun und was nicht

OnlyFans, Fansly und ähnliche Plattformen können auf ihrer eigenen Seite handeln, etwa einen Abonnenten sperren, der Ihre Inhalte weiterverbreitet. Auf ein fremdes Forum oder einen Telegram-Kanal haben sie keinen Einfluss. Kopien dort verschwinden nur durch Anträge an jede Website, ihren Hoster und die Suchmaschinen, von Ihnen selbst oder von einem Dienstleister in Ihrem Auftrag.

Den nächsten Leak bremsen

  • Wasserzeichen: Setzen Sie Ihren Nutzernamen auf Fotos und Videos. Das macht das Weiterverbreiten unattraktiver und belegt, dass Sie die Urheberin oder der Urheber sind.
  • Wasserzeichen pro Käufer: Bei Pay-per-View-Inhalten zeigt eine individuelle Markierung je Käufer, woher ein Leak stammt.
  • Identitäten trennen: Verknüpfen Sie Ihren Creator-Namen nicht mit Ihrem echten Namen, Ihrer Stadt oder Ihren privaten Accounts.
  • Dranbleiben: Ein Leak, der in der ersten Stunde entdeckt wird, braucht eine Meldung. Nach einem Monat sind es fünfzig.

Was das Gesetz sagt

Ihre Fotos und Videos sind ab ihrer Entstehung urheberrechtlich geschützt: Wer sie ohne Erlaubnis weiterverbreitet, verletzt das Urheberrecht, in praktisch jedem Land. Wird mit dem Leak auch Ihre echte Identität oder Adresse veröffentlicht, um Sie zu gefährden (Doxxing), kann das eine eigene Straftat sein. Plattformen verbieten es.

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Für eine Beratung zu Ihrem Fall wenden Sie sich an eine Anwältin oder einen Anwalt.

Konzentrieren Sie sich aufs Erstellen

Jede Woche suchen wir nach Ihrem Nutzernamen und Ihren Inhalten, lassen jede Kopie löschen und jede Seite auslisten. Ihre offiziellen Accounts und die Ihrer Partner werden nie gemeldet.

Lieber abgeben? So können wir private Bilder löschen lassen.

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Häufige Fragen

Wie lasse ich einen OnlyFans-Leak entfernen?
Senden Sie einen urheberrechtlichen Löschantrag an jede Website mit Ihren Inhalten, dann an ihren Hoster, falls sie nicht antwortet, und beantragen Sie bei Google die Auslistung der Seiten. Danach weiter nach neuen Kopien suchen.
Kann OnlyFans meine geleakten Inhalte löschen?
Die Plattform kann auf ihrer eigenen Seite handeln, etwa gegen den Abonnenten, der Ihre Inhalte kopiert hat, aber nicht auf fremden Websites. Kopien anderswo verschwinden durch Anträge an jede Website und an die Suchmaschinen.
Wie finde ich heraus, welcher Abonnent meine Inhalte geleakt hat?
Ein Wasserzeichen pro Käufer zeigt die Quelle. Ohne Wasserzeichen kann die Plattform manchmal anhand der Download-Daten helfen.
Mein echter Name ist mit meinen geleakten Inhalten verknüpft. Was tun?
Melden Sie zuerst die Seiten, die Ihre Identität oder Kontaktdaten zeigen, beantragen Sie ihre Auslistung und denken Sie über eine Anzeige nach: Solche Daten zu veröffentlichen, um jemanden zu gefährden, ist in vielen Ländern strafbar.
Wie schnell werden Leaks gelöscht?
Google und die großen Plattformen bearbeiten Anträge oft innerhalb weniger Tage. Leak-Seiten sind langsamer und brauchen Nachfassen oder einen Antrag beim Hoster.
Was kostet der Schutz?
Ein Abo, ohne Begrenzung bei Inhalten oder Meldungen. Zu den Preisen.