


Auf dieser Seite
1. Was trifft auf Sie zu?
| Was Sie sehen | Worum es geht | Wohin |
|---|---|---|
| Ihr kompletter Kurs wird billiger auf einer Website, in einem Forum oder kleinen Shop verkauft | Weiterverkauf einer Raubkopie | Abschnitte 2, 3, 4 und 7 |
| Er wird „kostenlos“ auf einer Download-Seite angeboten, mit Links zu Mega, Drive oder anderen Diensten | Unerlaubte Verbreitung | Abschnitte 3, 4 und 6 |
| Er kursiert in einem Telegram-Kanal oder einer Gruppe oder wird über einen Bot verkauft | Verbreitung über Telegram | Abschnitt 5 |
| Ein Konkurrent veröffentlicht Ihre Videos, PDFs oder Texte unter seinem Namen | Urheberrechtsverletzung, teils unlauterer Wettbewerb | Abschnitt 8 |
| Ein Konkurrent lehrt dieselbe Methode mit eigenen Worten und Unterlagen | Nicht unbedingt eine Urheberrechtsverletzung | Abschnitt 8 und FAQ |
| Ihr Name oder Gesicht wird genutzt, um einen Kurs zu verkaufen, den Sie nie gemacht haben | Identitätsmissbrauch | Ratgeber Fake-Shop mit meinem Namen |
Die Meldeformulare der sozialen Netzwerke und von YouTube finden Sie Plattform für Plattform auf unserer Seite Urheberrechtsverletzung melden.
2. Weisen Sie nach, dass der Kurs von Ihnen ist
Jede Meldung verlangt, dass Sie sich als Urheber ausweisen. Legen Sie dafür einmal einen Ordner an, den Sie bei jeder Kopie wiederverwenden.
- Ihre Quelldateien: Rohmaterial, Schnittprojekte, Video-Exporte, Folien und PDFs im Arbeitsformat. Sie tragen Erstellungsdaten. Bewahren Sie sie unverändert an zwei Orten auf.
- Ihre Veröffentlichungsdaten: wann jedes Modul auf Ihrer Kursplattform online ging, Ihre Verkaufsseite, die Launch-E-Mail an Ihre Liste, Ankündigungen in Ihren Netzwerken. Eine in einem Webarchiv gespeicherte Verkaufsseite (zum Beispiel in der Wayback Machine, web.archive.org) liefert ebenfalls ein Datum.
- Ihre Rechnungen: Abo der Plattform, auf der Ihr Kurs liegt, Dreh, Schnitt oder Grafik, erste Zahlungen Ihrer Kunden. Sie datieren den Kurs und zeigen, dass Sie ihn produziert haben.
Dokumentieren Sie dann jede Kopie: genaue Adresse (URL), Screenshot mit Datum, verlangter Preis, Name oder Pseudonym des Verkäufers, angezeigte Zahlungsmittel, Mitgliederzahl eines Kanals. Laden Sie die Raubkopien nicht herunter: Solche Dateien sind manchmal mit Schadsoftware versehen. Mehr dazu: Beweise sichern vor der Meldung.
3. Die Kopien finden
Google-Suche mit dem exakten Titel. Anführungszeichen erzwingen eine genaue Übereinstimmung. Kombinieren Sie den Kurstitel mit den Wörtern, die Raubkopierer verwenden:
"Exakter Kurstitel" telegram"Exakter Kurstitel" kostenlosoderdownload"Exakter Kurstitel" megaoderdrive"Ihr Name" Kurs kostenlos"Exakter Kurstitel" -site:ihre-website.de(das Minuszeichen schließt Ihre eigene Website aus)
Ein einzigartiger Satz aus Ihren Unterlagen. Kopieren Sie einen typischen Satz aus Ihrem PDF oder einem Videoskript und suchen Sie ihn in Anführungszeichen. So finden Sie Konkurrenten, die Ihre Texte übernommen haben. Mit filetype:pdf suchen Sie nur nach PDFs.
Bildersuche mit Ihrem Kursbild. Raubkopierer übernehmen oft Ihr Titelbild. Nutzen Sie bei Google die Bildersuche (Google Lens) und laden Sie das Bild hoch, oder klicken Sie in Chrome mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen Sie die Suche mit Google Lens.
In Telegram. Die Suchleiste der App findet in der Regel öffentliche Kanäle und Gruppen: Geben Sie den Kurstitel und Ihren Namen ein.
Ihre Kunden. Viele Leaks werden von Käufern gemeldet. Geben Sie ihnen eine E-Mail-Adresse dafür und richten Sie einen Google Alert für den Kurstitel ein (google.com/alerts).
Führen Sie eine einfache Liste: URL, Datum, Art (Website, Dateilink, Kanal), wem gemeldet, Antwort. Sie brauchen sie zum Nachhaken und, falls es weitergeht, für einen Anwalt.
4. Jede Kopie entfernen lassen: Website, Dateien, Hoster
Eine Seite mit „kostenlosen Kursen“ enthält selten die Videos selbst, sondern verlinkt auf Dateien, die anderswo liegen. Oft gibt es deshalb drei Ansprechpartner.
- Die Website oder Plattform, die die Kopie zeigt. Suchen Sie in der Fußzeile nach „DMCA“, „Copyright“, „Urheberrecht“ oder „Rechtswidrige Inhalte melden“. Für soziale Netzwerke und YouTube stehen die Formulare auf unserer Seite Urheberrechtsverletzung melden.
- Der Dienst, der die Dateien speichert. Melden Sie jeden Link zu Mega, Drive oder anderen Diensten dort, meist über eine Seite „Copyright“ oder „Takedown“. Ist der Link gelöscht, ist die Download-Seite nutzlos, auch wenn sie online bleibt.
- Der Hoster der Website, wenn die Seite nicht reagiert. Die Registrierungsdaten der Domain (ICANN Lookup, lookup.icann.org) nennen den Registrar und manchmal den Hoster. Läuft die Seite über Cloudflare, nutzen Sie dessen Missbrauchsformular (abuse.cloudflare.com): Cloudflare hostet die Inhalte nicht, leitet die Beschwerde aber an den Betreiber der Seite und dessen Hoster weiter.
Welche Art von Meldung?
- Dienst mit Sitz oder Tätigkeit in der EU: Meldung nach Art. 16 DSA. Das Gesetz über digitale Dienste verpflichtet Hoster, ein Meldeverfahren anzubieten und Meldungen sorgfältig zu bearbeiten. Eine vollständige Meldung enthält: eine Begründung, warum der Inhalt rechtswidrig ist (hier: Ihr Kurs wird ohne Erlaubnis vervielfältigt), die genaue URL jeder Kopie, Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse und eine Erklärung, dass Sie die Angaben in gutem Glauben machen.
- US-Dienst: DMCA-Notice. Das US-Recht (17 U.S.C. § 512) verlangt Ihre Unterschrift (im Online-Formular genügt meist der getippte Name), die Bezeichnung des Werks (Link zu Ihrer Verkaufsseite), die URL jeder Kopie, Ihre Kontaktdaten, eine Erklärung guten Glaubens und eine Versicherung der Richtigkeit „under penalty of perjury“. Nennt eine Seite keinen Kontakt, führt das US Copyright Office ein öffentliches Verzeichnis der benannten Empfänger solcher Meldungen.
Unsere Vorlage für Löschanträge liefert die Formulierungen (Vorlage 1 nach dem DSA, Vorlage 2 als DMCA-Notice auf Englisch). Eine Meldung kann alle Kopien auf derselben Website auflisten.
Vor dem Absenden. Ihre Kontaktdaten können an die gemeldete Person weitergegeben werden, und Google kann eingehende Meldungen an das Projekt Lumen weiterleiten, das sie nach Entfernung bestimmter personenbezogener Daten veröffentlicht. Nutzen Sie eine geschäftliche E-Mail-Adresse. Die gemeldete Person kann eine Gegendarstellung (Counter Notice) einreichen; der Inhalt kann dann wieder online gehen. Melden Sie nur eigene Inhalte: Falsche Angaben können Sie haftbar machen.
5. Telegram: Kanäle, öffentliche Gruppen und Bots
Telegram schreibt: Verletzt ein Bot, ein Kanal oder ein anderer Inhalt auf seiner öffentlichen Plattform Ihr Urheberrecht, senden Sie eine Beschwerde an dmca@telegram.org. Solche Anfragen müssen vom Rechteinhaber oder einem bevollmächtigten Vertreter kommen.
- Kopieren Sie die Links
t.me/…des Kanals, der Gruppe oder des Bots und möglichst jeder Nachricht mit Ihren Videos oder PDFs. - Schreiben Sie an dmca@telegram.org: Stellen Sie sich als Urheber vor, beschreiben Sie den Kurs mit einem Link zu Ihrer Verkaufsseite, listen Sie die Links auf und übernehmen Sie die Erklärungen aus der DMCA-Vorlage.
- Melden Sie zusätzlich in der App den Kanal und die Nachrichten über die Schaltfläche „Melden“.
- Ein Bot, der Ihren Kurs verkauft, wird genauso gemeldet: Er ist öffentlicher Inhalt.
Telegram stellt klar, dass private Gruppen und Chats privat unter ihren Teilnehmern bleiben und dass es dazu keine Anfragen bearbeitet. Bei einer privaten Gruppe konzentrieren Sie sich auf die öffentlichen Seiten, die den Einladungslink verbreiten, und sprechen mit einem Anwalt. Mehr in unserem Ratgeber Telegram-Inhalte löschen lassen.
6. Die Kopien aus Google entfernen lassen
Auch wenn die Website nicht kooperiert, können Sie Google bitten, ihre Seiten wegen Urheberrechtsverletzung aus den Suchergebnissen zu entfernen. Gehen Sie über die Google-Hilfeseite zum Melden von Inhalten aus rechtlichen Gründen, erstellen Sie eine Anfrage, wählen Sie die Google-Suche und dann das Urheberrecht und listen Sie die URLs auf. Eine ausgelistete Seite bleibt online, aber wer Ihren Kurstitel sucht, findet sie nicht mehr. Denken Sie auch an andere Suchmaschinen. Mehr dazu: Google-Suchergebnis löschen lassen.
7. Dem Verkäufer das Geld abdrehen
Ein Verkäufer von Raubkopien ist auf seinen Zahlungsdienst angewiesen. Notieren Sie die Zahlungsmittel auf seiner Verkaufsseite. Ein Screenshot der Bezahlseite genügt in der Regel; Sie müssen die Kopie nicht kaufen.
- PayPal ermöglicht Inhabern geistiger Eigentumsrechte, die Nutzung von PayPal für rechtsverletzendes Material zu melden, mit einem Formular, das an infringementreport@paypal.com geschickt wird. PayPal gibt an, das Material dann aus seinen Diensten entfernen oder deren Nutzung untersagen zu können.
- Stripe hat ein eigenes Meldeverfahren für Verletzungen geistigen Eigentums über ein Formular. Stripe verlangt unter anderem Belege, dass der Verkäufer Stripe nutzt und dass Sie ihn vorher selbst darauf hingewiesen haben. Stripe betont, dass es nur entscheiden kann, seine Zahlungsdienste weiter oder nicht mehr anzubieten: Inhalte entfernt es nicht.
- Andere Anbieter: Suchen Sie in deren Rechtstexten nach „geistiges Eigentum“ oder „intellectual property“. Lässt sich der Verkäufer in Kryptowährung bezahlen, gibt es diesen Hebel praktisch nicht.
8. Ein Konkurrent hat Ihre Videos oder Texte kopiert
Das Urheberrecht schützt die konkrete Form: Ihre Videos, Texte, Folien, Übungen, die Art, wie Sie Ihr Programm aufgebaut und formuliert haben. Eine Idee oder Methode an sich schützt es nicht. Wer dasselbe Thema mit eigenen Worten unterrichtet, verletzt Ihr Urheberrecht also nicht unbedingt. Wer Ihre Videos, PDFs oder ganze Textpassagen übernimmt, schon.
- Vergleichen Sie Ihr datiertes Original und die Kopie Abschnitt für Abschnitt.
- Melden Sie dort, wo die Kopie erscheint: soziales Netzwerk, YouTube, Kursplattform (die meisten haben in ihren Bedingungen oder im Hilfebereich ein Verfahren für Urheberrechtsverletzungen), Hoster seiner Website, dann Google.
- Fordern Sie zur Unterlassung auf, wenn Sie wissen, wer es ist: Beschreiben Sie die kopierten Stellen und setzen Sie eine Frist für die Entfernung. Eine Abmahnung durch einen Anwalt hat oft mehr Gewicht.
- Geht es weiter, kann ein Anwalt rechtliche Schritte einleiten. Je nach Fall kommen auch andere Grundlagen in Betracht, etwa unlauterer Wettbewerb.
9. Den nächsten Leak erschweren
Niemand kann verhindern, dass jemand seinen Bildschirm abfilmt, aber Sie können einen Leak schwieriger und riskanter machen.
- Ein Wasserzeichen mit Name oder E-Mail des Käufers in Videos und PDFs: Taucht eine Kopie auf, wissen Sie, aus welchem Konto sie stammt, und können den Zugang sperren. Manche Kursplattformen bieten das an, sonst gibt es Werkzeuge dafür.
- Streaming ohne Download und, falls Ihre Plattform das erlaubt, eine Begrenzung der Geräte oder gleichzeitigen Anmeldungen.
- Ihre AGB: Verbieten Sie Weitergabe und Weiterverkauf ausdrücklich und regeln Sie die Folgen (Sperrung des Zugangs). Ein Anwalt hilft bei der Formulierung.
- Ihr Name im Inhalt: Logo und Name am Anfang jedes Videos und in der Fußzeile der PDFs. Das erschwert den Weiterverkauf und erleichtert den Nachweis.
- Regelmäßige Suchen mit den Suchanfragen aus Abschnitt 3: Je früher eine Kopie verschwindet, desto weniger verbreitet sie sich.
10. Was das Recht sagt
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.
- EU-Recht: Das Gesetz über digitale Dienste (Verordnung (EU) 2022/2065, Art. 16) regelt die Meldungen an Hoster: Eine hinreichend genaue und begründete Meldung verschafft dem Hoster Kenntnis vom rechtswidrigen Inhalt. Die Urheberrechtsrichtlinie (EU) 2019/790 (Art. 17) verpflichtet große Plattformen zum Teilen von Inhalten, nach einem hinreichend begründeten Hinweis zügig zu handeln.
- Deutschland: § 106 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) stellt die unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke unter Strafe, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Daneben gibt es zivilrechtliche Ansprüche, etwa auf Unterlassung und Schadensersatz; welche in Ihrem Fall greifen, sagt Ihnen ein Anwalt.
- Andere Länder: Die Regeln zu Schadensersatz und Strafen unterscheiden sich. Die Meldewege der Plattformen (DSA, DMCA) funktionieren unabhängig davon, wo Sie leben.
Wann zum Anwalt (für Urheber- oder Medienrecht)? Wenn der Konkurrent oder Verkäufer bekannt ist und Sie Schadensersatz wollen, wenn Ihnen erhebliche Umsätze entgehen, wenn Sie eine Gegendarstellung erhalten oder wenn eine Website Ihre Meldungen seit Wochen ignoriert.
Was wir für Sie übernehmen
Vermehren sich die Kopien oder tauchen sie nach jeder Löschung wieder auf, übernimmt unser Service Leaks löschen lassen, der auch kostenpflichtige Inhalte wie Kurse abdeckt: Wir suchen Kopien Ihres Kurses (Download-Seiten, Foren, öffentliche Telegram-Kanäle, Google-Ergebnisse), senden die Meldungen in dem Format, das jede Website, jeder Datei-Hoster oder jede Suchmaschine verlangt, und haken nach. Für Kopien, die ein Konkurrent in sozialen Netzwerken veröffentlicht, siehe auch unseren Service Urheberrechtsverletzung melden. Als Coach, Trainer oder Experte ist Ihr Name Ihr Geschäft: Unsere Seite für Profis zeigt, was wir für Sie tun. Unser Team und unsere KI-Technologien suchen, sichern Beweise, melden und haken nach, mit beeindruckender Effizienz. Jede Meldung wird vor dem Versand geprüft. Mit dem Online-Schutzschild bleiben wir auch nach den ersten Löschungen dran. Jeden Tag eine automatisierte Prüfung. Jede Woche ein kompletter Check-up Ihrer Online-Präsenz. Sobald wir etwas finden, handeln wir. Festpreis, Erstattung, wenn keine Maßnahme möglich ist: siehe Preise. Ein Ergebnis wird nicht garantiert: Die endgültige Entscheidung liegt bei der Website, dem Hoster oder der Plattform. Für eine Abmahnung, eine Anzeige oder eine Klage wenden Sie sich an einen Anwalt.
Ist eine minderjährige Person betroffen oder in Gefahr, wählen Sie im Notfall die 112. Kostenlose Beratung für Kinder und Jugendliche: die Nummer gegen Kummer (116 111) in Deutschland, Rat auf Draht (147) in Österreich, die 147 von Pro Juventute in der Schweiz.
Geprüft von Léo, Gründer von SOS Deepfake.
Preise ansehenHäufige Fragen
Ist mein Kurs geschützt, obwohl ich ihn nirgends angemeldet habe?
Ein Konkurrent nutzt meine Methode mit eigenen Worten. Kann ich das löschen lassen?
Wie lange dauert eine Löschung?
Kann ich herausfinden, wer meinen Kurs geleakt hat?
Quellen
- Telegram FAQ, „There's illegal content on Telegram. How do I take it down?“ (dmca@telegram.org, öffentliche Inhalte, private Gruppen, Melden-Schaltfläche)
- Verordnung (EU) 2022/2065 (Gesetz über digitale Dienste), Art. 16
- Richtlinie (EU) 2019/790 über das Urheberrecht, Art. 17
- 17 U.S.C. § 512 (DMCA), Cornell LII
- Haufe, „Urheberrecht II: strafrechtliche Vorschriften“ (§ 106 UrhG)
- Google, „Report content for legal reasons“
- Google, „DMCA Policies“ (Lumen, Gegendarstellungen)
- Google, Suchoperatoren (Anführungszeichen, site:, filetype:)
- Google, Suche mit einem Bild (Google Lens)
- Cloudflare, Umgang mit Missbrauchsmeldungen
- ICANN Lookup
- PayPal, Richtlinie zu Meldungen von Rechtsverletzungen
- Stripe, „Intellectual Property Notice Process“
- Nummer gegen Kummer, Kinder- und Jugendtelefon 116 111
- Rat auf Draht, 147 (Österreich)
- Pro Juventute, 147 (Schweiz)