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1. Erste Schritte in jedem Fall
- Sichern Sie Beweise, bevor Sie etwas melden: genaue Adresse (URL) des Accounts oder der Seite, datierte Screenshots, erhaltene Nachrichten. Wie das geht, erklärt unser Ratgeber Beweise sichern.
- Melden Sie den Account der Plattform mit dem Grund „gibt sich als mich aus“ (Identitätsdiebstahl). Das richtige Formular finden Sie in unseren Anleitungen je Plattform: Instagram, Facebook, Snapchat, WhatsApp, X.
- Warnen Sie Ihr Umfeld und Ihr Publikum: „In meinem Namen ist ein Fake-Account unterwegs. Antworten Sie nicht und schicken Sie niemals Geld oder Codes.“
- Sichern Sie Ihre Konten: neues Passwort (zuerst für Ihre E-Mail), Zwei-Faktor-Authentifizierung.
2. Die richtige Anlaufstelle für Ihre Situation
| Was passiert | Wohin |
|---|---|
| Fake-Website, gefälschte Nachricht oder Fake-Account, der für Betrug genutzt wird | Leiten Sie die Nachricht oder den Link an suspect@safeonweb.be weiter (Zentrum für Cybersicherheit Belgien) |
| Ein intimes Bild von Ihnen (echt oder mit KI gefälscht) wird ohne Ihre Zustimmung verbreitet | Institut für die Gleichstellung von Frauen und Männern: Meldeformular auf aide.igvm-iefh.belgium.be oder 02 233 44 00. Das Institut informiert über Ihre Rechte und hilft, die Bilder löschen zu lassen, nie ohne Ihre Zustimmung |
| Die betroffene Person ist minderjährig (intimes Foto, Erpressung) | Child Focus, 116 000, kostenlos |
| Jemand droht, ein Bild zu verbreiten, wenn Sie nicht zahlen | Zahlen Sie nicht, antworten Sie nicht mehr, sichern Sie die Beweise und gehen Sie zur Polizei |
| Ein Kredit oder ein Konto wurde auf Ihren Namen eröffnet | Ihre Bank, danach Ihre Daten kostenlos bei der Zentrale für Kredite an Privatpersonen der Nationalbank von Belgien einsehen |
| Ihr verlorener oder gestohlener Personalausweis wurde möglicherweise benutzt | Prüfen Sie seinen Status auf checkdoc.be |
3. Anzeige erstatten
Erstatten Sie Anzeige im Kommissariat Ihrer Polizeizone und bringen Sie Ihre Beweise ausgedruckt oder auf einem USB-Stick mit. In Belgien wird Identitätsdiebstahl im Internet meist nach den konkreten Taten verfolgt: Belästigung, Computerkriminalität oder die Verbreitung sexueller Bilder ohne Einwilligung. Die rechtliche Einordnung nimmt die Polizei vor: Schildern Sie einfach, was passiert ist.
Fake-Accounts in Ihrem Namen löschen lassen
Wenn Fake-Accounts, Fake-Profile oder Inhalte Ihren Namen, Ihr Gesicht oder Ihre Stimme verwenden, setzt sich unser Service Fake-Profil löschen lassen für die Löschung ein: Meldungen mit dem richtigen Grund, Nachfassen und danach jeden Tag die Beobachtung neu angelegter Accounts. Die Entscheidung trifft die Plattform. Wir sind in Belgien, der Schweiz und Luxemburg ebenso tätig wie in Frankreich. Wenn es nicht warten kann, siehe unseren Notfall-Einsatz.
Preise ansehenHäufige Fragen
Der Fake-Account wird im Ausland betrieben. Kann die belgische Polizei etwas tun?
Muss ich der Plattform meinen Personalausweis schicken?
Wie lange dauert die Löschung?
Quellen
- Safeonweb, Zentrum für Cybersicherheit Belgien
- Institut für die Gleichstellung von Frauen und Männern, digitale sexuelle Gewalt
- Institut für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Meldeformular
- Child Focus, Kontakt
- Nationalbank von Belgien, Zentrale für Kredite an Privatpersonen
- Checkdoc
- Belgische Polizei, digitaler Identitätsdiebstahl